Lexikon

Wichtige Fachbegriffe der Fuß-Orthopädie verständlich erklärt.

A

Arthritis

Definition: ist eine infektiöse Gelenksentzündung kann bei jungen und alten Menschen auftreten. Sie kann ausheilen aber jedoch auch chronisch bleiben.

Arthrose

Definition: Gelenkverschleiß durch Abnutzung oder Zerstörung des Gelenkknorpels. Sie heilt nicht mehr aus!

Abdruck

Ein durch Druck hervorgebrachtes Abbild des entsprechenden Körperteils

Abduktion

Bewegung eines Gliedes von der Körpermitte nach außen

Abguss

Ein Gegenstand oder Körperteil wird in einer weichen Masse abgeformt, welche nachträglich erhärtet (beispielsweise Gips)

Abrollabsatz

Der Abrollabsatz erleichtert den Auftritt der Ferse und die Abrollung des Fußes

Absatz

Höhe und Breite des Schuhabsatzes beeinflussen das Wohlbefinden des Fusses. Bei Damen wird eine Absatzhöhe von 3 und 4 cm empfohlen. Höhere Absätze führen zu einer Verkürzung der Wadenmuskulatur. Ebenso ist die Breite und die Auftrittsfläche eines Absatzes entscheidend. Breite Absätze erhöhen die Standfestigkeit. Schmale oder spitze Absätze führen zu Unsicherheiten beim Gehen und Stehen -> Muskeln und Fussgelenke werden überanstrengt

B

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C

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D

Diabetes mellitus

Definition: Ist eine Stoffwechselerkrankung welche zu Veränderungen der Haut und Knochenfehlstellungen führt. Häufig treten Empfindungsstörungen (PNP) Polyneuropathie, hier kann beispielsweise die Unterscheidung von heiß-kalt bzw. Druck und Berührung oftmals nicht richtig oder gar nicht mehr wahrgenommen werden. Des Weiteren ist die Haut wesentlich empfindlicher und somit Pflegebedürftiger, eine „Tägliche Kontrolle der Füße“ ist daher sehr wichtig.

E

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F

Unterer Fersensporn

Definition: Verknöcherung der Sohlenfascie am Fersenbein. Die Sohlenfascie ist die unterste Abdeckmatte des Fußes. Dornförmige Kalkablagerung am Fersenbein.

Obere Fersensporn ( Haglund-Ferse)

Definition: Verknöcherung der Achillessehne am Fersenbein.
Beide Fersensporne sind auf einem Röntgenbild sichtbar.

G

Genu
Knie Genu valgum: X- Beinstellung
Da sich die Knie berühren können die Füsse können oft nicht mehr nebeneinander gestellt werden. Die Folgen sind vorzeitiger Gelenkverschleiß, Bandlockerung an der Knie-Innenseite, aber auch an der Fussinnenseite mit senkfussartigen Beschwerden. (Schuhinnenranderhöhung ist eine korigierende Maßnahme)
Genu varum: O-Beinstellung Verbiegung des Beines nach außen mit einem nach innen zu offenen Bogen.(Schuhaußenranderhöhung)

H

Hallux-Valgus

Definition: Eine Abweichung der Großzehe nach außen bzw. ein Großzehenschrägstellung. Dem Hallux-Valgus geht fast immer ein Spreizfuß voraus. Wird er dann noch zusätzlich im Schuh eingeengt (Platznot bei zu engen, spitzen Schuhen!) so wird die Großzehe zwangsläufig durch bereits verkürzte, von der Achse abgekommene Sehnen nach außen gedrängt. Zusätzlich bilden sich auf der Innenseite am Großzehengrundgelenk schmerzhafte überballen.

Hackenfuß

Definition: Ist die Folge einer Lähmung der Wadenmuskulatur, wodurch die Streckergruppe als Gegenspieler das muskuläre Übergewicht erhält, der Vorfuß angehoben wird und auch das Fersenbein in eine Steilstellung gerät. Die Belastung liegt vorwiegend auf dem Fersenbeinhöcker.

Hohlfuß

Definition: ist am hoch gesprengten Fußrücken und der Steilstellung des Fersenbeins erkenntlich. Der Fußabdruck zeigt nur eine schwache oder gar keine Verbindung zwischen Vor- und Rückfuß. Die Belastung liegt nur auf der Ballenpartie und der Ferse.

I

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J

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K

Knickfuß (Pes valgus)

Definition: Der Knickfuß ist durch das starke Hervortreten des inneren Knöchels zu erkennen. Das Fersenbein weicht nach außen ab, dadurch entsteht eine Knickstellung.

Klumpfuß

Definition: ist durch eine Einwärtsdrehung des Vorfußes gekennzeichnet, bei gleichzeitiger Anhebung des inneren Fußrandes (Supination) und Spitzstellung des Fersenbeines. Die Belastung liegt vorwiegend auf der Basis (Höcker) und dem Köpfchen des fünften Mittelfußknochens. Der äußere Knöchel liegt weit hinten und tritt stark hervor.

L

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M

Metatarsalgie

Definition: Übersetzt bedeutet es Mittelfußschmerz und tritt auf infolge des Senk-Spreizfußes. Durch absenken des Quergewölbes finden die Beugersehnen an der Fußsohle nicht genügend Platz und quetschen sich einerseits gegen den (MTK) Mittelfußknochen – andererseits gegen den Boden ein.

N

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O

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P

Pedographie
Die Pedographie (auch „Fußdruckmessung“ genannt) ist ein bildgebendes Verfahren zur analogen oder digitalen Darstellung der Druckverteilung auf der Unterseite des Fußes während der Standphase. Die Daten der Pedographie dienen neben der diagnostischen Auswertung auch direkt zur Fertigung von individuellen Einlagen.

Q

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R

Rotationsabsätze

Diese Absätze werden im Bedarfsfall auf die Absätze montiert, um die Unterschenkeldrehfehler, die mit der Sichelfussindikation einhergehen können, zu korrigieren.
Durch die Belastung beim Fersenauftritt lösen die schräggestellten, kräftigen Gummirippen einen Drehefekt aus. Wirkt unmittelbar auf die Beinsäule.

S

Senkfuß und Plattfuß (Pes planus)

Definition: Der Senkfuß entsteht durch eine Lockerung der Längsverspannung in der Fußsohle, wodurch der Fuß abgeflacht wird. Die gesamte Fußwurzel tritt tiefer und dieser Bewegung folgen die Knochen des Vorfußes. Mit der fortschreitenden Hebung des Fußaußenrandes (Pronation) ist auch die Abweichung des Vorfußes nach außen verbunden. Je mehr sich das Längsgewölbe senkt desto mehr Auflagefläche hat die Fußsohle und wenn diese ganz aufliegt ist das der so genannte Plattfuß. Die Belastung liegt vorwiegend auf dem völlig durchgetretenen inneren Fußrand.

Spreizfuß (Pes transversoplanus)

Definition: Der Spreizfuß, entsteht bei Überbelastung des Vorfußes (z.B. Hohe Absätze bei Frauen) durch eine Lockerung der Bandverbindung zwischen den fünf Mittelfußköpfchen. Dadurch treten die fünf Köpfchen weiter auseinander und die fünf Mittelfußknochen, die als Röhrenknochen in einem leicht gewölbten Bogen angeordnet sind, liegen flach nebeneinander. Die Abflachung des Quergewölbes ist oft auch die Folge eines Senkfußes.

Spitzfuß

Definition: ist die Folge einer Versteifung im oberen Sprunggelenk oder einer Verkürzung der Wadenmuskulatur. Die Spitzfußstellung kann auch durch eine Beinverkürzung erzwungen sein. In diesen Fällen bildet der Vorfuß mit der Längsachse des Unterschenkels einen stumpfen Winkel. Die Belastung liegt vorwiegend auf dem Vorfuß.

T

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U

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V

Verkürzungsausgleich

Der Verkürzungsausgleich oder Überhöhungsausgleich wird zur Vermeidung von einseitigen Entlastungsschäden der Wadenmuskulatur am Absatz und Sohle auslaufend angebracht.

W

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X

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Y

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Z

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